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UNIKA-Mitgliederversammlung 2026

„Das Motto der UNIKA „gemeinsam stufenübergreifend Lösungen erarbeiten“ hat uns auch im vergangenen Jahr dabei geholfen, den enormen Herausforderungen in der Kartoffelbranche entgegenzutreten. Unser Ziel ist die Bereitstellung eines gesunden, sicheren und schmackhaften Grundnahrungsmittels. Das haben wir gemeinsam wieder geschafft“, so der Vorsitzende der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V. (UNIKA) Olaf Feuerborn im Rahmen der 25. Mitgliederversammlung der UNIKA am 3. Februar 2026.

Die UNIKA begeht in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag und ist damit seit einem Vierteljahrhundert ein fester und verlässlicher Partner für Politik, Wirtschaft und in der gesamten Kartoffelbranche. Dazu haben maßgeblich auch die Mitglieder beigetragen. Dafür anlässlich unseres Jubiläums herzlichen Dank an sie, hebt Feuerborn hervor. Gegründet wurde der Verband im Oktober 2001, konzipiert als Plattform für die deutsche Kartoffelwirtschaft und dem Ziel, die Zukunft der Branche aktiv zu gestalten. Von der Züchtung und Pflanzguterzeugung über die Primärproduktion mit Anbau- und Lagertechnik, die Abpacker, den Handel, bis hin zum Endverbraucher strukturiert und bündelt die UNIKA die Positionen der Kartoffelbranche.

BVL-Präsidentin Gabi-Fleur Böl und UNIKA-Vorstand

Frau Prof. Dr. Gaby-Fleur Böl, seit Juli 2025 Präsidentin des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), hielt den Gastvortrag zu aktuellen Herausforderungen im Bereich der Ernährungssicherheit. In ihren Ausführungen hebt sie auch auf die Bedrohung durch die Schilf-Glasflügelzikade ab.

"Die durch die Schilf-Glasflügelzikade übertragenen bakteriellen Krankheitserreger sind eine existenzielle Bedrohung für den deutschen Kartoffelanbau. Im engen Austausch mit den Pflanzenschutzdiensten der Länder und dem Julius Kühn-Institut hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Notfallzulassungen erteilt, um die Zikade zu bekämpfen. Unser Ziel muss sein, Ernteerträge durch integrierten Pflanzenschutz, resistente Sorten und Präzisionslandwirtschaft zu sichern. Auf diese Weise sorgen wir gemeinsam für Ernährungssicherheit unter Wahrung der menschlichen Gesundheit und der Artenvielfalt“, so Frau Prof. Böl.

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Feuerborn als Vorsitzender wiedergewählt

Olaf Feuerborn, der seit 2017 der UNIKA vorsteht, wurde von den Mitgliedern für eine weitere Amtsperiode im Vorstand bestätigt. Im Anschluss daran wählten die Vorstandsmitglieder Olaf Feuerborn erneut zu ihrem Vorsitzenden. Dem fünfköpfigen Vorstand gehören weiterhin als sein stellvertretender Vorsitzender Leo von Kameke (geschäftsführender Gesellschafter der SOLANA-Gruppe) sowie Thomas Herkenrath (Präsident des Deutschen Kartoffelhandelsverbands e.V.), Holger Laue (Vorsitzender des Ausschusses Kartoffeln des Deutschen Raiffeisenverbands e. V.) und Franz-Bernd Kruthaup (Geschäftsführer der GRIMME Holding GmbH) an.

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Ehrenpreis „UNIKAt“ geht an Martin Rave

Martin Rave, seit vielen Jahren engagiert in verschiedenen Positionen in der UNIKA, wird der Ehrenpreis der Deutschen Kartoffelwirtschaft - das „UNIKAt“ - verliehen. Die Auszeichnung erfolgte anlässlich der UNIKA – Mitgliederversammlung im Februar 2026 in Berlin. 

Der Vorsitzende der UNIKA, Olaf Feuerborn, hob in seiner Laudatio das langjährige und großartige Engagement für die gesamte Kartoffelbranche hervor.

„Die Beiträge von Martin Rave, die so dringend benötigte Sichtweise und Stimme eines Praktikers, der weiß, wovon er spricht, sind in vielen Gesprächen unverzichtbar, so wertvoll für den Diskurs um die richtigen Lösungen und Wege dahin.

Es ist mir eine besondere Freude, Ihnen – auch einem UNIKAt – unseren Ehrenpreis zu überreichen. Wir sehen in Ihnen einen würdigen Preisträger und Botschafter für unsere Kartoffel. Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank“, so Feuerborn.

Martin Rave absolvierte eine landwirtschaftliche Ausbildung in Schleswig-Holstein, der sich ein Studium der Agrarwissenschaften in Kiel anschloss. Seit seinem Praktikum bei der SAKA-Ragis lässt ihn die Kartoffel nicht mehr los. Zu Beginn der 90iger Jahre wurde Rave von der Nordkartoffel Zuchtgesellschaft mbH eingestellt und mit der Leitung der Erhaltungszüchtung betraut. Mehr als drei Jahrzehnte, bis 2023, lag die Erhaltungszüchtung der heutigen EUROPLANT Innovation GmbH & Co. KG in seinen fachlichen Händen. Besonders hervorzuheben ist dabei auch sein Engagement in der Ausbildung unseres Nachwuchses.

Der UNIKA-Vorstand hat den Ehrenpreis der Kartoffelwirtschaft im Jahr 2013 ins Leben gerufen, um Persönlichkeiten auszuzeichnen, die durch ihr hohes Engagement und Wirken markante Spuren in der Branche sowie der Öffentlichkeit hinterlassen haben. Dieser Ehrenpreis trägt bezeichnenderweise den Namen „UNIKAt“.

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UNIKA-Jahresbericht 2025

Fristgerecht zur UNIKA Mitgliederversammlung ist auch wieder der vielfach gelesene UNIKA-Jahresbericht erschienen.
Detaillierte Übersichten über die Gremien, die vielfältigen Aktivitäten des Branchenverbandes im vergangenen Jahr sowie Strukturzahlen zum Kartoffelsektor enthält der Jahresbericht der UNIKA.

Wir laden Sie herzlich ein, die Themen, die Gremien und deren Strukturen sowie die Arbeitsfelder der UNIKA im Berichtsjahr 2025 aus der Nähe kennenzulernen. Der aktuelle Jahresbericht steht hier zum Download zur Verfügung.

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Erklärvideo zur Schilf-Glasflügelzikade veröffentlicht

Die UNIKA und das Julius Kühn-Institut (JKI) haben zum Ende des gemeinsamen Forschungsprojektes GeKaPent ein neues Sachvideo zur Schilf-Glasflügelzikade erstellt. Das Video vermittelt kompakt und praxisorientiert grundlegende Informationen zu diesem zunehmend bedeutenden Schadinsekt und den von ihm übertragenen Bakteriosen. Das Video richtet sich an die Praktiker der Kartoffelbranche.

In der Animation wird zunächst die Biologie der Schilf-Glasflügelzikade dargestellt und Grundlegendes zur Ausbreitung und zu Wirtspflanzen erläutert. Es wird erklärt, wie es zu einem Befall der Kartoffelpflanzen kommt und welche Auswirkungen dieser hat. Weiter geht das Video auf die rasante Ausbreitung des Insekts ein und beleuchtet die derzeit verfügbaren Handlungsmöglichkeiten in der landwirtschaftlichen Praxis. Dies umfasst ein großes Maßnahmenpaket, da Einzelmaßnahmen nicht ausreichen.

Mit der Veröffentlichung des Erklärvideos möchten die UNIKA und das JKI als Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen praxisrelevantes Fachwissen bereitstellen und zur Sensibilisierung beitragen. 

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29 Resilienz des deutschen Kartoffelstandorts ausbauen

Anlässlich des Runden Tisches zur Schilf-Glasflügelzikade auf Einladung des Bundesministers Rainer am 16. Dezember 2025 in Berlin, mahnen die Branchenverbände die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e. V. (UNIKA) und der Deutsche Kartoffelhandelsverband e. V. (DKHV) an, dringend die praxisnahe Forschung zu intensivieren.

„Die sukzessive Ausbreitung der Schilf-Glasflügelzikade und somit der von ihr übertragenen bakteriellen Krankheiten an Kartoffeln, bedarf einer breit angelegten Bekämpfungsstrategie. Verschiedenen Maßnahmen im gesamten Ackerbau, dazu gehören beispielsweise auch der integrierte Pflanzenschutz und Innovationen bei der Schädlingsbekämpfung und der Züchtung, stellen die Säulen der Bekämpfungsstrategie dar“, so Dr. Justus Böhm, Beiratsvorsitzender der UNIKA. „Wir können die Wertschöpfung in den ländlichen Räumen aufrechterhalten, wenn wir aus der Situation lernen und mit abgestimmten Maßnahmenpaketen schnell und zielgerichtet reagieren“, führt Martin Roffhack, Mitglied des DKHV-Vorstands, aus.

Noch immer ist zu wenig über den Schaderreger-Wirtspflanzen-Komplex bekannt. Böhm und Roffhack plädierten bei dem Runden Tisch für einen finanziellen Ausbau praxisnaher Projekte und der Schaffung entsprechender Personalkapazitäten in Bund und Ländern.

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Neue Genomische Techniken für die Ernährungssicherung

Die EU steht angesichts globaler Krisen, Klimawandel und geopolitischer Unsicherheiten vor der Aufgabe, ihre Ernährungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Neue genomische Techniken (NGT), insbesondere die präzise Genschere CRISPR/Cas, bieten enormes Potenzial, klimaresiliente, ertragreiche und ressourcenschonende Pflanzen zu entwickeln. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) unterscheiden sich bestimmte NGT-Anwendungen wissenschaftlich nicht von herkömmlicher Züchtung und gelten als ebenso sicher. Viele Erzeugerländer – darunter die USA, Kanada und Brasilien – haben bereits rechtssichere und innovationsfreundliche Regelungen für NGT eingeführt. Damit droht der EU ein erheblicher Wettbewerbsnachteil, wenn sie bei der Anpassung ihres Rechtsrahmens weiter zögert oder neue Handelshemmnisse aufbaut. 19 EU-Mitgliedstaaten haben die Europäische Kommission zuletzt aufgefordert, Wirtschaft und Handel gezielt zu entlasten, Bürokratie abzubauen und Rechtssicherheit entlang der Wertschöpfungskette zu schaffen. Diese Forderungen müssen auch bei der Regulierung von NGT im laufenden Trilogverfahren gelten, um zusätzliche Belastungen für die europäische Agrar- und Ernährungswirtschaft zu vermeiden.

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Pflanzenschutzmittelzulassung muss kritisch überprüft werden

Der Kartoffelanbau steht buchstäblich mit dem Rücken an der Wand, betont UNIKA-Geschäftsführer Dr. Sebastean Schwarz. Die zur Verfügung stehenden Pflanzenschutzmittel werden immer weniger, so dass ein Resistenzmanagement in zentralen Bereichen wie der Pflanzkartoffelproduktion trotz Sonderregelungen bereits jetzt kaum mehr realisierbar ist. Hinzu kommt, dass wir es zunehmend mit neuen Schädlingen zu tun haben. Nehmen wir das Auftreten der Schilf-Glasflügelzikade, sie bedroht ganz aktuell den Anbaustandort Deutschland. Hier besteht akuter Handlungsbedarf.

Die UNIKA begrüßt daher die Ankündigung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) ausdrücklich, die aktuelle Situation kritisch zu überprüfen und sowohl auf nationaler wie auf europäischer Ebene neu auszurichten. Wir nehmen das Ministerium beim Wort und unterstützen die Ausführungen, dass wir modernen Pflanzenschutz brauchen, unabhängig von der Ausrichtung der Produktion, ob ökologisch oder konventionell, so Schwarz.

Die Darstellung der aktuellen Situation im Kartoffelanbau und die entsprechenden politischen Forderungen hat die UNIKA an das BMLEH gerichtet und signalisiert, dass wir konstruktiv, kritisch und aktiv den Prozess begleiten werden. Die Forderungen finden Sie hier.

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Sonderkulturen unter Druck: Erster Parlamentarischer Abend fordert verlässliche Rahmenbedingungen

Pflanzenschutz, Bürokratie und Produktionskosten – nur einige Punkte, die den Sonderkulturbereich dieser Tage intensiv beschäftigen. Unter dem Motto „Querbeet – ein erfrischender Abend mit hiesigem Obst, Gemüse, Pilzen und Kartoffeln“ fand am 14. Oktober 2025 nun der erste Parlamentarische Abend der Sonderkulturen in Berlin statt, um sich gemeinsam mit zahlreichen Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Vertreterinnen und Vertretern von Behörden, Verbänden und Mitgliedsunternehmen über die aktuellen Herausforderungen und politischen Handlungsbedarfe auszutauschen. Eingeladen hatten die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO), die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V. (UNIKA) sowie der Deutsche Kartoffelhandelsverband e.V. (DKHV).

Als Hauptrednerin war die Parlamentarische Staatssekretärin Silvia Breher vor Ort und hob in ihrem Grußwort die Bedeutung der deutschen Erzeugung von Sonderkulturen hervor. Man habe zahlreiche Vorzeigeunternehmen im Land, welche die Verbraucherinnen und Verbraucher mit hochwertigen Lebensmitteln versorgen. Ihre wertvolle Arbeit mit verlässlichen Rahmenbedingungen zu ermöglichen, sei ein Anliegen des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Für einen konstruktiven Austausch steht das Ministerium und seine Referate jederzeit bereit.

Johannes Bliestle (Vorsitzender BVEO), Silvia Breher (Parlamentarische Staatssekretärin BMLEH), Thomas Herkenrath (Präsident DKHV), Olaf Feuerborn (Vorsitzender UNIKA)

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Die Kartoffel kann´s  – Ein faszinierender Blick in die Welt der deutschen Kartoffelbranche

Die deutsche Kartoffelbranche – eine Welt voller Innovation, Tradition und Leidenschaft! Der Film „Die Kartoffel kann´s“ veranschaulicht dies auf beeindruckende Weise. Der von der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e. V. (UNIKA) produzierte Film entführt die Zuschauer auf eine faszinierende Reise durch die gesamte Wertschöpfungskette der Kartoffel. Von der Züchtung über die Primärproduktion bis hin zum Abpackhandel und der Verarbeitung wird eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig und stark die Kartoffelbranche ist.

Mit authentischen Bildern aus dem Alltag der Kartoffelwirtschaft und klaren Botschaften präsentiert sich die Branche selbstbewusst und zukunftsorientiert. Drohnenaufnahmen, Zeitraffer- und Makroaufnahmen sowie weitere kreative stilistische Elemente eröffnen den Zuschauern neue Perspektiven auf das, was oft als selbstverständlich angesehen wird.

Die UNIKA lädt alle Interessierten herzlich ein, diesen faszinierenden Film anzusehen. Er steht zum Download bereit und kann von allen Interessierten für Social Media, Webseiten und andere Plattformen genutzt werden. Tauchen Sie ein in die Welt der deutschen Kartoffelwirtschaft und entdecken Sie, wie viel mehr hinter dieser beliebten Knolle steckt!

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Neues UNIKA-Merkblatt zur Schilf-Glasflügelzikade erschienen

Sie ist klein und unscheinbar, aber für den Kartoffelanbau eine große Gefahr: Die Schilf-Glasflügelzikade (Pentastiridius leporinus) breitet sich in deutschen Anbauregionen zunehmend aus. Sie überträgt bakterielle Krankheitserreger, die das Potenzial für massive Ertrags-, Qualitäts- und Lagerverluste, bis hin zum Totalausfall der betroffenen Kartoffelflächen haben. Ein neues Merkblatt der UNIKA informiert umfassend über die Biologie des Schädlings, seine Rolle als Überträger der Bakteriellen Kartoffelknollenwelke sowie über aktuelle Erkenntnisse zur Verbreitung und Bekämpfung.

Das neue UNIKA-Merkblatt richtet sich an die landwirtschaftliche Praxis. Zahlreiche Fotos und Abbildungen veranschaulichen Symptome und Entwicklungsstadien und machen das Merkblatt besonders anschaulich und praxisorientiert. Das Merkblatt wurde gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus der Kartoffelbranche sowie mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Julius Kühn-Instituts (JKI) erarbeitet. Die Inhalte basieren auf aktuellen Erkenntnissen aus Forschung und Praxis.

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Die Deutsche Kartoffelwirtschaft

Betriebe

1

Beschäftigte

1

Auszubildende

1

Umsatz

1

Mrd. Euro

Entdecken Sie die Vielfalt
unserer Arbeit

Verschaffen Sie sich einen weitreichenden Überblick unserer Aktivitäten. In unseren Merkblättern und Leitlinien werden Fachthemen aufbereitet. Wir stellen Informationen zur Branche zur Verfügung - wie in unseren Leitsätzen. Einen Einblick in das breite Spektrum der Verbandsarbeit zeigt der Jahresbericht auf.

Wir laden Sie herzlich ein mit dem Besuch unserer Homepage, die Themen, die Gremien und deren Struktur sowie die Arbeitsfelder der UNIKA aus der Nähe kennenzulernen.

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