UNIKA - Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V.

Sortenkunde

Für jeden Standort und jeden Geschmack

In Deutschland sind 211 Sorten für das Jahr 2007 zugelassen, weltweit lassen sich über 10.000 verschiedene Sorten nachweisen. Und jeder weiß, dass Kartoffeln "Namen" haben. Nur weshalb?

Für jede Ackerfrucht und Obst- und Gemüseart gibt es verschieden Sorten, die sich unterscheiden. Bei Äpfeln z.B. kennt jeder Käufer "seine" Lieblingssorte, ob nun alte wie Boskop oder neuere wie Braeburn. Regelmäßig kommen auch hier neue Sorten in den Handel, die z.B. dem Geschmack der heutigen Zeit angepasst sind oder vielleicht besonders schonend angebaut werden können, da sie den Standort-Bedingungen besser entsprechen.

Das gilt natürlich ebenso für die Kartoffel: jede Sorte hat andere Koch- und Schäleigenschaften, einen eigenen Geschmack, ist entweder weiß- oder gelb-fleischig (auch violettfleischige Sorten gibt es), gelb- oder rotschalig, hat eine besondere Resistenz gegen Krankheiten, Schädlinge oder Beschädigungen, lässt sich schlecht (Frühkartoffeln) oder besser lagern (viele spätere Sorten), bringt mehr oder weniger Ertrag und liebt einen anderen Standort. Damit kann jeder für sich und seine Wünsche die passende Sorte finden.

Es ist eine Besonderheit der Kartoffel, dass die Sortennamen in Deutschland lange Zeit ausschließlich feminin waren (man sagt, der Bauer habe früher die beste Kartoffel nach seiner schönsten Tochter benannt), aber das ist nicht vorgeschrieben und gilt inzwischen auch nicht mehr.

Tips zur Suche nach der "eigenen" Sorte erhalten Sie bei den Züchtern der Sorten (s. Linksammlung), in Rezeptbüchern, Gartenratgebern und vor allem durch eigenes Testen und Probieren. Denn jede Kartoffel ist anders!

 

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