UNIKA - Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V.

Satzung

in der Fassung vom 03.02.2015

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen “Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e. V.” (UNIKA). Er hat seinen Sitz in Berlin und ist in das Vereinsregister eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein hat die Aufgabe, die Interessen der deutschen kartoffelbauenden Betriebe, der Kartoffelzüchter und der Vermarktung von Kartoffeln und Kartoffelprodukten in enger Abstimmung mit dem Deutschen Bauernverband e. V., dem Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. und den anderen Verbänden der deutschen Kartoffelwirtschaft zu wahren, zu fördern und zu vertreten. Seine Bemühungen richten sich auf die Förderung der Züchtung, Produktion, Veredelung, Verwertung und des Absatzes von Kartoffeln und die Unterstützung von Forschung und Entwicklung auf allen diesen Aufgabenfeldern des Vereins. Der Zweck des Vereins ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet.

§ 3 Mitgliedschaft

(1) Der Verein hat ordentliche und fördernde Mitglieder.

(2) Zu den ordentlichen Mitgliedern gehören der Deutsche Bauernverband e. V. nebst Landesverbän-den und der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. nebst seinen Mitgliedsunternehmen als Gründungsmitglieder. Weitere ordentliche Mitglieder können Verbände, Organisationen und Institutionen der deutschen Kartoffelwirtschaft sein, die die Interessen der Züchter, Erzeuger, Vermarkter und Verarbeiter von Kartoffeln vertreten, sowie Unternehmen aus dem Bereich bzw. dem Umfeld der deutschen Kartoffelwirtschaft. Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die der Zielsetzung des Vereins nahe stehen und ihn finanziell unterstützen wollen.

(3) Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Dieser entscheidet über die Aufnahme. Gegen eine ablehnende Entscheidung des Vorstandes kann innerhalb eines Monats die Mitgliederversammlung angerufen werden. Diese entscheidet in der nächsten Mitgliederversammlung endgültig.

(4) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt, Auflösung einer juristischen Person oder Ausschluss. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig und muss unter Einhaltung einer Frist von einem Jahr schriftlich erklärt werden. Der Ausschluss eines Mitgliedes ist zulässig, wenn es seine Pflichten gegenüber dem Verein gröblich verletzt hat. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand. Dem Mitglied ist vor der Entscheidung Gelegenheit zu geben, sich zu den Ausschlussgründen zu äußern. Gegen die Ausschlussentscheidung des Vorstandes kann das Mitglied binnen eines Monats schriftlich die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig über den Ausschluss. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Mitgliedschaftsrechte. Der ordentliche Rechtsweg bleibt bestehen.

(5) Ausscheidende Mitglieder oder deren Erben haben keinerlei Ansprüche auf das Vermögen des Vereins oder Teile davon. Die bis zur Beendigung der Mitgliedschaft entstehenden Ansprüche des Vereins gegen das ausscheidende Mitglied sind zu erfüllen.

§ 4 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind
a) der Vorstand
b) die Mitgliederversammlung.

§ 5 Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung tritt jährlich mindestens einmal zusammen. Eine Mitgliederversammlung ist ferner einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn es von mindestens einem Viertel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Grundes verlangt wird. Die schriftliche Einladung erfolgt durch den Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen und unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der vertretenen Stimmen beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen wurde. In der Einladung muss ausdrücklich darauf hingewiesen werden. Jedes Mitglied kann sich durch schriftliche Vollmacht vertreten lassen.

(2) Die Mitgliederversammlung beschließt über Grundsatzfragen, die den Zweck des Vereins betreffen, insbesondere über Fragen zur Förderung der Züchtung, der Produktion, der Verwertung und des Absatzes von Kartoffeln. Die Mitgliederversammlung ist zusätzlich zu den vorgenannten Punkten zuständig für

a) die Wahl des Vorstandes,
b) die Wahl der Rechnungsprüfer,
c) Genehmigung des Haushaltsplanes und des Jahresabschlusses,
d) Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung,
e) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,
f) Satzungsänderungen und
g) Vereinsauflösung.

(3) Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, so weit nicht Gesetz oder diese Satzung etwas anderes vorschreiben. Fördernde Mitglieder haben kein Stimmrecht. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen. Eine geplante Änderung der Satzung muss als Tagesordnungspunkt in der Einladung der Mitgliederversammlung bekannt gemacht werden. Für die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Vierteln der möglichen Stimmen erforderlich. Über eine Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens mit dieser Tagesordnung einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

(4) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Diese ist vom Sitzungsleiter zu unterzeichnen und von der Geschäftsstelle an die Mitglieder zu versenden.

§ 6 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, einem Stellvertreter und bis zu drei weiteren Mitgliedern. Er wird auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Die Gewählten bleiben so lange im Amt, bis eine ordnungsgemäße Neuwahl vorgenommen ist. Der Vorstand wählt aus dem Kreis der Vorstandsmitglieder den Vorstandsvorsitzenden sowie den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden, wobei der Vorsitzende des Vorstands aus dem Kreise des DBV gewählt werden soll, sein Stellvertreter aus dem des BDP. Blockwahlen sind zulässig.

(2) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Ihm obliegt die Einrichtung, Besetzung und Anweisung der Geschäftsstelle.

(3) Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig. Der Vorsitzende des Vorstandes erhält Ersatz seiner Auslagen und kann für den ihm im Zuge der Ausübung seines Amtes entstehenden Aufwand und seine Tätigkeit eine pauschale Aufwandsvergütung erhalten, deren Festsetzung und Höhe vom Vorstand festgesetzt wird.

(4) Der Vorsitzende und sein Stellvertreter sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter sind jeweils allein berechtigt, den Verein zu vertreten. Im Innenverhältnis vertritt der Stellvertreter den Verein nur im Verhinderungsfalle des Vorsitzenden.

(5) Der Vorstand kann für einzelne Bereiche Fachkommissionen mit beratender Funktion einsetzen. Über die Beschlüsse des Vorstandes ist eine Niederschrift anzufertigen. Diese ist vom Vorsitzenden zu unterzeichnen.

§ 7 Beirat

Der Vorstand bestellt zu seiner Unterstützung einen Beirat, der von der Mitgliederversammlung bestätigt wird. Dem Beirat können auch Nichtmitglieder beziehungsweise Vertreter von Nichtmitgliedern angehören. Der Beirat berät den Vorstand im Sinne der Zielsetzung des Vereins.

§ 8 Geschäftsführung

Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Vorstand aufgrund eines einvernehmlichen Vorschlages des Deutschen Bauernverbandes e. V. und des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e. V. bestellt. Der/die Geschäftsführer/in ist berechtigt, an allen Vorstandssitzungen, Beiratssitzungen und Mitgliederversammlungen mit beratender Stimme teilzunehmen. Er/Sie protokolliert die Beschlüsse in den jeweiligen Sitzungen.

§ 9 Beiträge

Zur Erfüllung seiner Zielsetzung erhebt der Verein Mitgliedsbeiträge. Die Höhe der Beiträge setzt die Mitgliederversammlung fest. Dabei kann der Mitgliedsbeitrag für verschiedene Gruppen von Mitgliedern unterschiedlich festgelegt werden. Das Nähere regelt eine von der Mitgliederversammlung zu beschließende Beitragsordnung.

§ 10 Auflösung des Vereins

Im Falle der Auflösung des Vereins ist das, nach Erfüllung der im Zeitpunkt der Auflösung bestehenden Verbindlichkeiten, verbleibende Vermögen zur Förderung der Züchtung, der Erzeugung und des Absatzes von deutschen Kartoffeln zu verwenden. Die Mitgliederversammlung, die die Auflösung beschließt, legt die konkrete Verwendung des Vermögens fest.

 
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